So kommen Sie durch die heißen Sommertage

Manche mögen’s heiß - aber in Maßen bitteschön. Mit unseren Tipps behalten Sie auch beim Sport, im Büro und in heißen Sommernächten einen kühlen Kopf.

Sport bei Sommerhitze

  • Lassen Sie es langsam angehen: Generell bei Hitze die Belastung reduzieren und mit maximal 30 Minuten beginnen. So kann sich Ihr Körper an die sommerlichen Temperaturen gewöhnen.
  • Mittagshitze meiden: Verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden. Dann ist die Luft kühler und die Belastung durch Ozon und Abgase geringer.
  • Schön schattig: Wie wär’s mal mit einer Route durch den Wald? Im Schatten sportelt sich’s erholsamer und es gibt weniger Abgase.
  • Kleider machen Sportler: Wählen Sie am besten Funktionskleidung, die möglichst viel Haut bedeckt, dabei aber leicht und feuchtigkeits- sowie wärmedurchlässig ist. Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht vergessen und unbedeckte Hautstellen mit wasserfestem Sonnenschutz eincremen.
  • Trinken, trinken, trinken: Beim Sport an heißen Tagen gilt das umso mehr.
  • Wenn der Asphalt bereits glüht: … dann tauschen Sie doch mal Laufschuhe, Inline-Skates oder Fahrrad gegen Badesachen und gönnen sich ein paar Trainingsrunden im Freibad in Ihrer Nähe.

Kühler Kopf im Büro und in Wohnräumen

  • Kräftig lüften: und zwar in den frühen Morgenstunden oder nachts, tagsüber Fenster und Türen geschlossen halten.
  • Hitze aussperren: Dunkeln Sie die Fenster ab, bevor die Sonne aufgeht. Außenjalousien lassen die Wärme gar nicht erst auf die Fenster treffen. Innen helfen vor allem helle, metallbeschichtete Jalousien, da sie das Licht reflektieren.
  • Kühles Klima: An heißen Sommertagen sind Klimaanlagen optimal, wenn vorhanden und nicht zu kalt eingestellt, 22 Grad sind ideal. Darunter drohen Erkältung und ein steifer Nacken.
  • Viel unterschätzte Ventilatoren: Sie sind günstiger und können mehr, als man vermutet. Sie blasen die warme Luft weg, die unmittelbar die Haut umgibt. Schweiß verdunstet durch die stete Luftbewegung schneller, so dass wir leichter abkühlen.
  • Erfrischung zwischendurch: Halten Sie Hände und Unterarme ab und zu unter fließend kaltes Wasser. Anschließend auch den Nacken benetzen und mit den noch nasskalten Mittelfinger-Spitzen mit leichtem Druck die Schläfen massieren.
  • Wärmequellen ausschalten: Elektrogeräte erzeugen auch schon im Stand-by-Modus Wärme. Schalten Sie Wärmequellen wie PC, Drucker, Lampen oder Fernseher darum nur ein, wenn Sie sie wirklich brauchen.
Tipp: Verwenden Sie Steckerleisten mit An-/Aus-Schalter, dann müssen Sie die Geräte nicht einzeln ausschalten und umgehen auch den Stand-by-Modus.

Coole Tipps für heiße Sommernächte

  • Keine Decke ist auch keine Lösung: Wenn wir nachts schwitzen, erkälten wir uns leicht, daher ist auch im Sommer eine Decke wichtig, ebenso ein leichter Schlafanzug oder ein Nachthemd. Nehmen Sie als Decke ein dünnes Laken oder nur den Bettbezug.
  • Für Frischluft sorgen: Hängen Sie vor das gekippte Fenster ein feuchtes Laken. Mit Lavendel-Öl beträufelt bleiben selbst Mücken auf Abstand und Sie von den summenden Plagegeistern verschont.
  • Leichte Kost: Nehmen Sie vor dem Zubettgehen lieber nur leichte Nahrung zu sich wie Fisch, Salate, Obst oder Joghurt, damit Ihr Körper nicht mit schwerer Verdauungsarbeit zusätzlich Schweißtreibende Energie verbraucht.
  • Wärmflasche wird zur Kühlflasche: Legen Sie eine mit Wasser gefüllte Wärmflasche tagsüber in den Kühlschrank (nicht ins Eisfach!) und abends im Bett zwischen die Füße.

Lieber nicht

  • Kalt duschen? Besser lauwarm: Auch wenn die Versuchung groß ist, eiskaltes Abbrausen lässt Sie an heißen Sommertagen noch mehr Schwitzen, denn die Poren ziehen sich so schnell zusammen, dass die Wärme noch schlechter abgeleitet wird.
  • Kühlschrank als Klimaanlage? Wer die Sommerhitze mit offener Kühlschranktür bekämpfen will, hat wenig Kühleffekt, denn dafür muss der Kühlschrank hinten viel mehr Wärme produzieren.
Tipp: Je dicker die Eisschicht im Eisschrank, desto mehr Hitze produziert dieser, um den Kühlungseffekt gleichmäßig zu halten. Also gerade auch im Sommer regelmäßig abtauen, das schont zudem die Stromrechnung.

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