Kleine Handtuchkunde:
So pflegen Sie Handtücher richtig!

Von Frottierhandtuch bis Mikrofaser - wir zeigen Ihnen die wichtigsten Tipps rund um die Pflege Ihrer Handtücher.

Wer flauschige Handtücher liebt, sollte wissen, wie man sie am besten pflegt. Wir verraten Ihnen alles über verschiedene Handtuch-Materialien, geben Waschtipps und effektive Hilfe bei Trockenstarre.

Lernen Sie Ihr Handtuch kennen:
Das Material

Der Klassiker: Baumwolle

Die meisten klassischen Frottierhandtücher (aber auch Geschirrtücher) werden aus Baumwolle gefertigt. Die Baumwolle wird grob zu Schlingen oder Noppen gewebt und ist damit besonders saugfähig. Handtücher aus Baumwolle sind strapazierfähig und halten sowohl zu Hause als auch unterwegs viel aus.

Die Mischung macht's: Mischtextilien

Häufig werden Frottierhandtüchern - vor allem Badetüchern - aus Baumwolle synthetische Fasern wie Polyamid oder Polyester beigemischt. Tücher aus Mischgeweben trocknen schneller, was besonders bei der Nutzung unterwegs praktisch ist, z. B. am Strand.

Natürlich gut: Bio-Baumwolle

Allergiker greifen am besten auf Öko-Handtücher aus Bio-Baumwolle zurück, da diese ohne Pestizide und Bleichmittel hergestellt werden. So schonen die Bio-Handtücher empfindliche und gereizte Haut und trocknen durch ihre weiche, saugfähige Struktur sanft ohne großes Reiben. Deshalb sind sie auch für Babys und Kleinkinder besonders gut geeignet.

Fein aber oho: Mikrofaser

Wenn Sie Handtücher mehrmals hintereinander benutzen möchten, z. B. in der Sauna, eignen sich Mikrofaser-Handtücher am besten. Sie sind durch eingewebte Hohlräume besonders saugstark, trocknen extrem schnell und werden gegen Geruchsbildung antibakteriell behandelt. Noch dazu sind sie leichter und platzsparender als Frottiertücher, stellen sich also auch prima als Begleiter auf Reisen dar.

Pflegen Sie Ihr Handtuch richtig

  • Waschen Sie Ihre Frottierhandtücher möglichst zusammen mit anderen robusteren Textilien, aber getrennt von empfindlichen Textilien wie Wolle oder Seide. Die grobe Struktur der Handtücher kann den feinen Textilien schaden und zu einer schnelleren Abnutzung führen.
  • Stark verschmutzte Baumwoll- sowie Misch-Tücher kann man ruhig lange und heiß waschen. 60 °C reichen in der Regel, um die Handtücher hygienisch sauber zu bekommen.
  • Je nach Farbe werden Ihre Handtücher mit einem Universal-Waschmittel wie Persil Gold Universal oder einem Color-Waschmittel wie Persil Gold Color wieder strahlend sauber. Beachten Sie dabei immer die Waschhinweise auf den Etiketten der Handtücher.
  • Wer Bio-Handtücher nutzt, um seine empfindliche Haut zu schonen, kann zusätzlich ein besonders hautverträgliches Waschmittel wie Persil Sensitive verwenden.
  • Trennen Sie stark verschmutzte Handtücher, z. B. Strandtücher oder Geschirrtücher, von leicht verschmutzten, wie beispielsweise Gästehandtüchern, und dosieren Sie entsprechend Ihr Waschmittel. Dabei hilft Ihnen die Persil Dosiertabelle.
  • Um schlechten Gerüchen und Bakterien im Wäschekorb vorzubeugen, lassen Sie Ihre Handtücher ausgebreitet trocknen, bevor sie in den Korb kommen.
  • Für zusätzliche Hygiene vor allem auch bei Sporthandtüchern sorgt der Persil Hygiene Spüler.

Trockenstarre?
Werfen Sie nicht gleich das Handtuch!

Gehören Sie zu den Menschen, die den Extra-Peeling-Effekt von rauen Handtüchern genießen? Dann kommt Ihnen die sogenannte Trockenstarre entgegen. Diese entsteht, weil die Fasern und Schlingen der Handtücher auf Grund der Waschmechanik in einen "Unordnungszustand" gelangen. Beim Trocknen auf der Leine ohne Luftbewegung wird dieser Faserzustand fixiert und die Handtücher fühlen sich rau an. Wenn Sie kein Fan von rauen Handtüchern sind, können Sie folgendes gegen die Trockenstarre tun:

  • Wunderbar flauschig bleiben Ihre Handtücher mit dem Weichspüler von Vernel: Er umhüllt schützend die Handtuch-Fasern, glättet sie und macht sie flexibler. Außerdem lässt Vernel die Handtücher schneller trocknen, da die Wäschestücke im Schleudergang mehr Wasser abgeben und weniger Restwasser im Handtuch zurück bleibt. Dabei verhindert er elektrostatische Aufladung und reduziert die Wiederanschmutzung.
  • Um Ihre Handtücher extra kuschelig zu halten, trocknen Sie sie am besten im Wäschetrockner. Durch den hohen Lufteinschluss bleiben vor allem die Fasern von Frottiertüchern schön locker und weich. Aber stellen Sie den Wäschetrockner nicht zu heiß ein, sonst überhitzt die Baumwolle und droht zu schrumpfen.
  • Mikrofaser-Handtücher trocknen von sich aus wesentlich schneller als Handtücher aus Baumwolle, deshalb ist ein maschinelles Trocknen nicht erforderlich. Hängen Sie Ihre Mikrofaser-Handtücher am besten einfach gleich nach dem Waschen auf, sie bleiben im Gegensatz zu Frottiertüchern aus Baumwolle von alleine weich und benötigen daher auch keinen Weichspüler.
  • Möchten Sie den Trocknungsvorgang bei Handtüchern aus Mikrofaser zudem beschleunigen, so können Sie diese bei Bedarf - gemäß Hinweis im Pflegeetikett - im Wäschetrockner bei reduzierter Temperatur (ein Punkt im Trocknersymbol) trocknen.
  • Verzichten Sie außerdem bei all Ihren Handtüchern aufs Bügeln. Werden die Fasern der Handtücher flach gedrückt, fühlen sie sich nicht mehr weich an und saugen Feuchtigkeit schlechter auf.

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